Corona und das neue Leben

Verfasst von: DTKfrau Gabriele Maria Perklitsch
Corona Virus
Corona Virus  Bild: GAMAPE
Die Corona-Pandemie umfasst die ganze Welt. Das Leben ist für Viele anstrengender und gefährlicher geworden. Normale Dinge wie Einkaufen gehen oder die Nutzung des öffentlichen Verkehrs können nicht mehr einfach so unbedacht und unbeschwert wie vor Corona ausgeübt werden. Immer schwingt die Frage mit, ob man sich selbst oder andere damit gefährdet. Das Leben vor und mit Corona hat sich grundlegend verändert.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zerschlägt die von Vielen gehegte Hoffnung, dass die Corona-Pandemie demnächst ein Ende finden wird, mit Aussagen wie von Mike Ryan, dem Nothilfekoordinator der WHO, der kürzlich meinte: „Man müsse lernen, mit dem Virus zu leben und in eine gewissen Normalität zurückzukehren“. Er rief die Länder weltweit auf, alle Mittel einzusetzen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Dazu gehöre auch, im Notfall, zB Bars oder Clubs wieder zu schließen oder die Besucheranzahl zu begrenzen. Von der Polizeigewerkschaft vernimmt man zuletzt Aussagen, die unterstreichen, Corona-Tests bei Reiserückkehrern notfalls per Zwang durchzusetzen. Zwang und Angst statt Aufklärung und Hoffnung? Wie sieht unser neues Leben mit Corona aus?

Aktuelle Zahlen des statistischen Bundesamtes sagen aus, dass das Bruttoinlandsproduktes der deutschen Wirtschaft von April bis Juni um 10,1 Prozent im Vergleich zu den ersten 3 Monaten des Jahres sank. Die deutsche Wirtschaft erlitt wegen Corona einen historischen Absturz. Die deutsche Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2020 wegen der Corona-Pandemie stark eingebrochen. Dies sei der stärkste Rückgang seit 50 Jahren. Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und oftmals damit verbundene finanzielle Belastungen, laugen aus. Männer und Frauen sind gleichermaßen überlastet. Das drückt sich oft auch in häuslicher Gewalt aus. Frauen und Kinder sind oft Opfer und mehrfach betroffen. Frauen, Kinder, Kranke und Pflegebedürftige, sind das die großen Corona Verlierer?

Frauen mussten im Shut-Down neben ihrem Beruf auch die Kinderbetreuung und Home-Schooling stemmen. Derzeit trifft sie verstärkt die Arbeitslosigkeit. Kinder und Jugendliche, so sagen Experten, sehen sich hingegen selbst als unzumutbare Belastung für ihre Eltern in der Corona-Krise, weil sie von ihnen auch noch neben ihren finanziellen Sorgen und oft eigenen gesundheitlichen Problemen betreut und bekocht werden müssen. Dass dabei die Welt der Kinder und Jugendlichen oft aus den Fugen gerät, mag keinen verwundern. Problematisch ist vor allem, dass sie mit niemanden über ihre Ängste und Sorgen reden können. Ältere Menschen und Menschen mit krankheitsbedingten Vorbelastungen, leiden verstärkt unter Angst vor einer Ansteckung. Auch hier sind die psychischen Belastungen enorm.

Neueste Umfragen haben ergeben, dass die Mehrheit der Deutschen sich an Corona Auflagen gewöhnt haben. Abstandhalten, das Tragen einer Schutzmaske und regelmäßiges Händewaschen sowie Händedesinfektion sind inzwischen den Meisten zur Gewohnheit geworden. Schrittweise kehrt eine Art neuer Alltag zurück. Das Leben ist jedoch unsicherer und anstrengender für Alle geworden. Von Erholung oder Entspannung der Gesamtsituation weit und breit keine Spur. Die Pandemie schafft nicht nur wirtschaftliche Belastungen, sondern zunehmend auch seelische. Nach den extremen Anspannungen des totalen Shut-Downs, prognostizieren Experten, eine kollektive psychische Erschöpfung, die nun folgen wird. Eine Art psychischer globaler Zusammenbruch. Vorausgesagt von Experten beginnend im 4. Quartal 2020. Passen Sie gut auf sich auf!