Frisurentrends: Grenzenloses Styling erwünscht

Verfasst von: Robert Weber
Beim Degradé-Verfahren bleiben die Ansätze dunkler, während die Längen schrittweise aufgehellt. werden. (Bild: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks)
Was darf es sein? Glatt oder lockig, androgyner Short-Cut, neuer Bob oder aufwendige Flechtfrisur? Die Trendfrisuren im Sommer 2013 sind vielfältig und machen Lust auf den nächsten Friseurbesuch. Das Umstylen bleibt dabei besonders wichtig und lässt viel Spielraum. Bis ins Detail geplante Schnitte und innovative Farbkreationen stehen daher auch bei den neuen Trendlooks des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) im Mittelpunkt und garantieren „grenzenloses Styling mit Überraschungspotential“.

Nach den Vorstellungen der Haarspezialisten dominieren in diesem Frühling und Sommer vor allem runde Formen. Der bekannte Pilzkopf, der sich für glattes und feines Haar eignet, bekommt nun einen modernen Undercut wie man ihn von Stars wie Rihanna kennt. Dabei wird das Haar seitlich und am Unterkopf raspelkurz geschnitten. Schnell verändern lässt sich die Frisur, die vor allem für etwas Mutigere gedacht ist, indem man die Oberkopfpartie mit Gel nach oben stylt. Auch auf den internationalen Modeshows waren runde Formen angesagt. So gingen etwa die Models bei Jean Paul Gaultier mit Bobfrisuren auf den Laufsteg, die wie ein Helm geschnitten waren und nach innen geföhnt wurden.

Die Modemacher des ZV verpassen dem Bob in dieser Saison einen grafischen Look im 20er Jahre-Stil. Kennzeichen sind ein extrem in die Seiten geschnittener Pony und lange, leicht angeschrägte Seitenpartien. Und auch dieser Schnitt ist ein wahrer Verwandlungskünstler. Einfach die Ponypartie quer ziehen und die Seiten hinter die Ohren frisieren: Fertig ist ein softer Short-Cut. Natürlich bleibt der klassische Bob ebenso angesagt, zeigt sich mal wellig, mal glatt, mal mit fransiger oder gerader Kontur. Locker und unkompliziert wird der Dauerrenner, wenn einzelne Strähnen am Oberkopf und an den Seiten sanft geslict werden.

Runde Formen sind bei den Frisuren in. Foto: mod´s hair
Foto: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks
Frisur und Gesichtsform sollten harmonieren. Foto: mod´s hair

Der Pixie-Style zählt ebenfalls zu den Trendfrisuren des Sommers und kann sowohl androgyn wie feminin wirken. Am besten stehen diese Shortcuts Frauen mit dicken Haaren. Halblanges Haar hingegen ist für alle Haartypen und Gesichtsformen ideal. Kein Wunder also, dass „Midi“ bei so vielen Frauen beliebt ist. Gerne werden die Haare dabei in diesem Sommer exakt gleich lang geschnitten und entweder edel im Wet-Look nach einer Seite frisiert oder mit einer Lockenzange in eine wilde Lockenmähne verwandelt. Eine lässige Undone-Optik präsentiert der Zentralverband des Deutschen Frisuerhandwerks bei schulterlangen Haaren. Dafür wird das Haar sorgfältig durchgestuft und geslict.

Weitere Trends der Saison sind lange Rundponys wie ihn seit kurzem auch Amerikas First Lady Michelle Obama trägt oder lange, mittelgescheitelte Haare, die ab dem Kinn grob gestuft werden und einen lässigen Hippie-Stil vermitteln. Must-Haves des Sommers sind Kopftücher und Haarbänder in verschiedensten Varianten, die an die 1960er Jahre erinnern. Egal ob kurz oder lang, offen oder hochgesteckt: Die Frisuren werden von buntbedruckten Tüchern bedeckt, als Bandana, Turban oder Stirnband. Die internationalen Designer lieben nach wie vor kreative Flechtfrisuren wie Fischgrätenzopf-Variationen oder kunstvoll arrangierte Flecht- und Zwirbelhochsteckfrisuren. Bei vielen Looks werden mehrere Strähnchen am Kopf entlang geflochten und münden im Nacken in einen Chignon.

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Artikelsignatur: Robert Weber | Autoren-Ressort: http://www.my.reporters.de
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